EGO Praxis für Physiotherapie und Massage

Praxis für Physiotherapie und Massage

GF: Frau Natalia Romanova
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Montag - Freitag: 08:30 - 20:30 Uhr
Samstag: 09:00 - 15:00 Uhr

Wir sprechen Ihre Sprache: Deutsch, Englisch, Russisch,
Weißrussisch, Italienisch, Vietnamesisch, Ukrainisch

20 Min. 30 Min.
19,00 € 25,00 € auf Rezept

Krankengymnasik:
OP- Nachbehandlung

Zur Alltagsbewältigung nach chirurgischem Eingriff

Ein wichtiger Baustein zur vollständigen Genesung ist die Krankengymnastik. Die Krankengymnastik zielt weniger auf die unmittelbare Situation im operierten Bereich ab, sondern dient der Stärkung der Rückenmuskulatur und damit der Entlastung der mitbetroffenen Gelenke.

Eine chirurgische Behandlung kann zu Komplikationen führen, sowohl auf lokaler Ebene (den behandelten Bereich) als auch beim allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten. Eine Reihe von Maßnahmen in der postoperativen Periode ist deshalb unabdingbar, um die Wirksamkeit eines chirurgischen Eingriffs zu maximieren. Hierbei kommt der Krankengymnastik als OP Nachbehandlung eine der entscheidenden Rollen zu.

Die Krankengymnastik wird bei EGO – Praxis für Physiotherapie und Massage – als Teil der Behandlung einer bestehenden Krankheit oder in der Nachbehandlung von Krankheiten, Operation oder Unfällen eingesetzt. Ziel ist hier zumeist die Kräftigung, Lockerung und Dehnung der Muskulatur und/oder der Sehnen, Bänder und Gelenke, um die durch Disharmonien entstandenen Folgen wie Schmerzen und Fehlhaltungen zu beheben. Darüber hinaus gibt es spezielle Übungen zur Förderung der Herz- und Lungenfunktion oder bei Bewegungsstörungen.

Ziele der postoperativen Krankengymnastik:

  • Stabilisierung des operierten Segments bzw. Segmente
  • Widerherstellung der Wirbelsäulenbalance
  • Erlernen eines harmonischen Bewegungsablaufs
  • Aufbau der Rücken- und Bauchmuskulatur
  • Kompensation von Stabilitätsverlusten
  • Vermeidung von Überbelastung

Die Bedeutung der Physiotherapie in der postoperativen Phase

Der Weg zurück zur alten Stärke muss kein steiniger sein. Mit neuen, abgestimmten Konzepten trägt die Krankengymnastik als Teilbereich der Physiotherapie zu Ihrer vollständigen Genesung mit größtmöglicher Sorgfalt bei. Dabei steht die Einzelbehandlung im Vordergrund, welche sinnvoll gesteigert und dosiert eine Stabilisierung und Leistungssteigerung des Organismus ergibt. Die Physiotherapie wird sowohl als konservative Behandlungsmethode eingesetzt, um die Operation zu verhindern, aber auch danach, wenn diese nicht zu umgehen war.

Nach einer Operation ist zwar die Ursache für die Schmerzen behoben, aber die Muskeln und Nerven sind leider noch "nachtragend". Zudem kommt es bei größeren Operationen zu Muskelschwellungen und Einblutungen. Diese inneren Wunden müssen geheilt werden. Das Ziel der Physiotherapie ist es, mit Ihnen zusammen diesen Schmerzkreislauf zu brechen und Mobilität und Belastbarkeit wiederherzustellen.

Die Physiotherapie / Krankengymnastik setzt zur Behandlung von Rückenschmerzen auf natürliche Reaktionen und Vorgänge im Körper – wie z.B. Muskelaufbau oder Stoffwechselanregung – um die Gesundheit zu fördern oder wiederherzustellen.

Dafür werden unter anderem die nachfolgenden Verfahren und Techniken angewandt:

Massagen

Es gibt verschiedene Techniken wie Streichen, Klatschen, Kneten, Klopfen und Vibration, um Rückenschmerzen zu behandeln. Dabei werden die Muskeln und das Bindegewebe behandelt. Die sinnvolle Kombinaten dieser Techniken verbessert den Behandlungserfolg:

  • Verspannungen werden gelöst,
  • Verklebungen im Bindegewebe werden abgebaut,
  • die Durchblutung des Gewebes wird gesteigert,
  • der Stoffwechsel wird angeregt und
  • das Nervensystem entspannt.

Zur Bekämpfung von Rückenschmerzen wird entweder die betroffene Region oder der gesamte Köper massiert.

Bewegungsübungen

Ziel ist es, ein natürliches Muskelkorsett aufzubauen. Es werden die langen Muskelstränge trainiert, die für die Beweglichkeit zuständig sind. Auch die tiefen, kurzen Muskeln in Bauch und Rücken, welche die Wirbelsäule stabilisieren, müssen gestärkt werden. Die entsprechenden Übungen sind meist nicht ganz einfach und erfordern Geduld.

Übung macht den Meister. Keine Angst, jede Übung wird langsam aufgebaut und gesteigert. Bewegungstherapie lindert die Schmerzen und erhöht die Zufriedenheit.

Ein wichtiges Ziel unserer physiotherapeutischen postoperativen Therapie ist das konkrete Erlernen von Übungen, die Sie selbstständig weiter durchführen können.

Durchführung der postoperativen Krankengymnastik

Zu Beginn des Trainings verspüren die Patienten mit Rückenschmerzen oft ein Ziehen oder leichte Schmerzen durch die ungewohnte Beanspruchung verschiedener Muskelpartien. Mit der Zeit gewöhnt sich der Körper an das Training. Die Muskel werden kräftiger und die Beschwerden verschwinden.

Übungen zur Verbesserung der Beweglichkeit und Stärkung der Bauch- und Rückenmuskulatur müssen über einen längeren Zeitraum regelmäßig gemacht werden. Versuchen Sie, Ihre Übungen in Ihren Alltagsrhythmus einzuplanen und Sie werden spüren, wie Sie sich Tag für Tag fitter fühlen. Denn wie heißt es: Wer rastet, der rostet. Empfohlen wird ein tägliches Übungsprogramm von ca. 20 Minuten.

Achtung: Treten bei einer Übung starke Schmerzen auf, sollte die Übung abgebrochen werden. Hören Sie auf Ihren Körper! Sprechen Sie einen unserer Physiotherapeuten darauf an, wir finden garantiert eine passende Übung für Sie.

Stadien der effektiven postoperativen Physiotherapie / Krankengymnastik

Das krankengymnastische Übungsprogramm beginnt bereits im Krankenhaus und setzt sich dann kontinuierlich fort. Es dient als Vorbereitung für den Alltag. Denn ein Muskel braucht mindestens jeden dritten Tag einen Impuls, sonst beginnt er wieder zu schwinden. Letztlich bedeutet dies, dass die Krankengymnastik Teil des Lebens werden muss.

Damit die postoperative Krankengymnastik erfolgreich ist, sind einige Prinzipien zu beachten. Wichtigster Grundsatz ist: krankengymnastische Übungen dürfen keine Schmerzen verursachen. So soll in den ersten sechs Wochen nach einer Operation das behandelte Körperbereich zunächst stabilisiert werden, damit es in Ruhe ausheilen kann.

Entlastungsstadium (erste 3 Wochen) +

Heilungsstadium (4-6 Wochen) +

Aufbau- und Belastungsstadium (ab der 7. Woche) +