Flossband.

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Flossband

Flossband


Schmerzfrei durch Abschnüren


Flossing ist eine neuartige Methode in der Physiotherapie, die Schmerzen lindern und die Bewegungsfähigkeit wiederherstellen soll. Mit einem „Gummi-Wickel“, dem sogenannten Floss-Band, werden betroffene Muskeln oder Gelenke abgeschnürt. Doch warum sollte das gesund sein?

Beim Flossing werden Körperstellen, die Beschwerden verursachen, abgeschnürt. 

Flossing (auch Medical Flossing genannt) ist eine neuartige manuelle Therapie. Gummibänder (Floss-Bänder) werden fest um betroffene Stellen gewickelt – sie schnüren das Gewebe regelrecht ab.

Zusätzlich führen die Patienten Übungen aus – sei es aktiv oder passiv durch den Therapeuten. Dadurch sollen verhärtete Strukturen in Muskeln, Gelenken oder Faszien „zerreißen“, die natürliche Beweglichkeit wird wiederhergestellt.

Beim so genannten Flossing mit dem Flossband handelt es sich um eine kompressionsbasierte Intervallmethode, die zum Ziel hat Gelenke zu mobilisieren und so den vollen Bewegungsumfang wiederherzustellen.

Im Leistungssport verspricht man sich dadurch einen schnelleren Wiedereinstieg ins Training, eine Muskelregeneration und -aktivierung, eine verbesserte Gelenkmechanik und einen positiven Effekt bei faszialen Verklebungen. Die Gewebekompression durch das Flossband und das anschließende Bewegen des „umflossten“ Gelenkes sollen für einen Rückgang von Schwellungen und Ergüssen sorgen (z.B. bei Stauchungen, Prellungen) sowie den Bewegungsradius vergrößern. So wird Flossing seit einiger Zeit auch in der Physiotherapie eingesetzt bei Patienten mit postoperativ und -traumatisch bedingten Schwellungen und Bewegungseinschränkungen.

Mittlerweile konnten schon viele positive Erfahrungen bei der Behandlung von Sportverletzungen, bei Schwellungen und Bewegungseinschränkungen gesammelt werden.*

* Die Wirkung des Flossings beruht bisher auf einer Vielzahl solcher Erfahrungsberichte und ist leider nach den Kriterien der Evidenz-basierten Medizin (EbM) noch nicht hinreichend belegt. Ebenso ist die Wirkweise bisher rein hypothetisch.

Positive Wirkung auf Gelenke, Muskulatur und FaszienDas müssen Sie beachtenPINOFIT FlossbandKontraindikationen

Flossing: Positive Wirkung auf Gelenke, Muskulatur und Faszien

Erfunden wurde das Flossing von dem US-amerikanischen Sportwissenschaftler und Physiotherapeuten Kelly Starrett. Das daraus entwickelte Medical Flossing basiert auf drei Wirkmechanismen:

Was man beim Flossing beachten sollte

Sowohl für den Therapeuten als auch für den Patienten kann die Therapie anfangs ungewohnt sein, für den Patienten auch unangenehm. Die Dauer von ein bis drei Minuten sollte daher nicht überschritten werden. Verspürt der Patient ein Kribbeln, ist das völlig in Ordnung. Das Flossing sollte aber abgebrochen werden, wenn

  • die Haut weiß wird,
  • die Stelle stark schmerzt,
  • die Extremität taub wird.

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Kontraindikationen: Wann man auf Flossing verzichten sollte

Es gibt Beschwerden, bei denen Flossing nicht angewendet werden darf:

  • Offene Wunden,
  • Hauterkrankungen,
  • Frakturen,
  • arterielle Verschlusskrankheiten bei Herzinsuffizienz (wie Thrombosen),
  • bakterielle Entzündungen

Bei folgenden Kontraindikationen sollte eine Behandlung mit Floss-Band nur nach Rücksprache mit dem Arzt erfolgen:

  • Osteoporose
  • Bandscheibenschäden
  • Einnahme von gerinnungshemmenden, blutverdünnenden Medikamenten (zum Beispiel Kopfschmerzmittel mit Acetylsalicylsäure)
  • Fibromyalgie
  • Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises
  • Gelenkersatz
  • Tumorerkrankungen
  • Schwangerschaft