EGO Praxis für Physiotherapie und Massage

Praxis für Physiotherapie und Massage

GF: Frau Natalia Romanova
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Montag - Freitag: 08:30 - 20:30 Uhr
Samstag: 09:00 - 15:00 Uhr

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30 Min. 60 Min.
25,00 € 50,00 €

Schwedische Massage

Muskulatur lockern und entspannen

Die auch häufig als Klassische Massage bezeichnete Schwedische Massage ist eine typische Rückenmassage. Der Masseur massiert dabei mit den Händen und führt verschiedene Streich- und Knetbewegungen durch, die die Muskulatur lockern und entspannen.

Da die schwedische Massage zu den Klassikern der Massageformen gehört, wird sie in sämtlichen Massagepraxen oder Wellnesseinrichtungen angeboten. Wie bei den meisten Massagearten, kommt auch bei der schwedischen Massage ein hochwertiges Massageöl zur Anwendung.

Übersicht über die schwedische Massage

Die schwedische Massage erfreut sich großer Beliebtheit auf der ganzen Welt. Sie ist eine sehr wirksame Therapieform und wird häufig mit dem Ziel der Krankheitsvorbeugung angewendet. Der besondere Vorteil dieser Massage ist, dass sie nicht nur zur Heilung von Krankheiten beiträgt, sondern sie dient auch als eine ausgezeichnete Methode der Diagnose.

Zudem hat die schwedische Massage eine sehr starke psychotherapeutische Wirkung

  • hat ein Effekt auf das allgemeine körperliche Wohlbefinden,
  • dient dem Abbau von Depressionen,
  • hilft ein Maximum an Entspannung zu erreichen,
  • erhöht die Widerstandsfähigkeit gegen Stresssituationen und
  • hilft die Auswirkungen von Stress zu beseitigen

Die schwedische Massage bedient sich einer Reihe von effektiven Massagetechniken, die ausgerichtet sind auf

  • Verbesserung der Blutzirkulation,
  • Streckung der Muskelfaser,
  • Wiederherstellung von Mobilität,
  • Flexibilität der Gelenke sowie
  • Beseitigung von Ödemen

Die Entstehung der schwedischen Massage

Die schwedische Massage hat ihren Ursprung im 19. Jahrhundert. Ihr Begründer war ein Lehrer im Fechten, ein berühmter Gelehrter und ein Therapeut aus Schweden, Henrik Ling. Zum ersten Mal erkannte er die Wirksamkeit der Massage, nachdem er sich am eigenen Beispiel von ihrem positiven Effekt auf Körper überzeugt hatte.

Bei einem Fechtwettbewerb erhielt er eine ziemlich schwere Wunde an der Schulter, wodurch die Beweglichkeit seiner Hand extrem eingeschränkt war. Bei dem Versuch, die verlorene Mobilität wiederherzustellen, begann Ling regelmäßig den betroffenen Bereich durch Manipulationen mit Handgriffen zu ertasten. Nach einiger Zeit konnte die Hand besser arbeiten. Durch seine eigenen Erfahrungen inspiriert, begann Henrik Ling die Wirkung der Massage auf den menschlichen Körper zu studieren, um eine Vielzahl von Massagetechniken und Gymnastikübungen zu entwickeln.

Nach zahlreichen Experimenten stellte er eine wissenschaftliche Abhandlung mit dem Titel "Allgemeine Grundsätze der Krankengymnastik". Darin erklärte er "Die Massage dient als integraler Bestandteil für die verschiedenen Arten von Bewegungen, die sich positiv auf den menschlichen Körper auswirken". Darüber hinaus sprach der Wissenschaftler über die wichtige Rolle der Massage in der Praxis der Heilgymnastik.

Der schwedische Wissenschaftler schrieb, dass die Massage nachweisbar dient zur

  • Beseitigung von Müdigkeit,
  • Heilung des Bewegungsapparates als Folge von Verletzungen,
  • Heilung von chirurgischen Erkrankungen sowie
  • Beseitigung von vielen Pathologien der inneren Organe.

Die Massagetechnik, die von Henrik Ling entwickelt wurde, ist unter der Bezeichnung "schwedische Massage" weltweit bekannt. Im Jahre 1813 eröffnete Ling in der schwedischen Hauptstadt das Institut für Massage und Physiotherapie, das bis heute noch aktiv ist.

Ende des 19. Jahrhunderts fand diese Massageform durch den Orthopäden Albert Hoffa (1859-1907) auch den Weg nach Deutschland. Dieser gab der schwedischen Massage den nötigen Feinschliff und verbreitete sie in der Form, die noch heute auf der ganzen Welt von Masseuren, Ärzten und Physiotherapeuten praktiziert wird.

Die Besonderheit der schwedischen Massage

Die Wirkung der schwedischen Massage ist vergleichsweise viel stärker als bei den anderen Massageformen.

  • Es handelt sich um eine Tiefenmassage, bei der der Masseur bemüht ist, auf das weiche Gewebe des Patienten einzuwirken und in manchen Fällen sogar auf den zu massierende Knochen zu gelangen.

  • Die technische Anforderung dieser Massage ist nicht die Blutzirkulation und die Anregung des Lymphsystems, sondern in der Streckung der neurovaskulären Bündel und der Schleifung von vorhandenen Dichtungen im Gewebe.

  • Der wesentliche Unterschied zu anderen Massageformen besteht darin, dass die schwedische Massage nicht als reines mechanisches Verfahren zu betrachten ist, sondern es steckt eine tiefe geistige Arbeit des Masseurs dahinter. Am Anfang der Sitzung versucht er, mit den Fingern den Zustand des Patienten zu diagnostizieren und pathologische Veränderungen im Körper zu ertasten. Anhand dieser Diagnose widmet sich der Masseur während der Behandlung zunächst diesen Problemzonen zu – indem er sich zuvor überlegt, wie er schmerzfrei und besonders effektiv darauf einwirken kann. Erst nachdem die Behandlung der Problemzonen abgeschlossen ist, wird der restliche Körper massiert.

  • Der Ablauf der schwedischen Massage unterscheidet sich von den üblichen Massagearten in der Reihenfolge: Füße, Unter- und Oberschenkel, Beckenbereich; Handfläche, Unter- und Oberarme und erst dann die Schulterpartie. Bei den üblichen Massageformen ist die Reihenfolge umgekehrt.

  • Neben den oben beschriebenen Massagetechniken fließen in die schwedische Massage auch bestimmte Gymnastikübungen mit ein, um die therapeutische Wirkung der Massage zu intensivieren.

Der Ablauf der schwedischen Massage

In der Regel geschieht die schwedische Massage in einem stillen leicht abgedunkeltem Raum. Die Raumtemperatur liegt bei ca. 24-25°. Dank diesen Grundvoraussetzungen erfährt der Patient schon in den ersten Minuten eine Ruhe und Befreiung, die bis dahin angespannten Gliedmaßen werden entspannter. Nach einiger Zeit versinkt der Patient in einen Zustand des angenehmen Schlummers, der im Verlauf der Behandlung auch zum gesunden Tiefschlaf übergehen kann.

Der Masseur tastet langsam Zentimeter für Zentimeter massierend jede einzelne Körperpartie ab. Dabei konzentriert er sich vor allem auf die möglichen schmerzempfindlichen Dichtungen. Dank den richtigen Massagetechniken und Tricks wird der Patient während der gesamten Behandlung keine Schmerzen verspüren.

Vor allem zu Beginn der Behandlung ist der verbale Kontakt zu dem Patienten wichtig. Ein anfängliches vertrauensvolles Gespräch dient vor allem dazu, dass der Patient sich schon in den ersten Minuten vom Stress befreit und sich entspannt fühlt.

Während der gesamten Massage geht der Masseur auf die Bedürfnisse des Patienten ein – indem er sich z.B. stärker auf die schmerzenden Regionen konzentriert.

Nach der schwedischen Massage fühlt sich der Patient ausgeruht, voller Kraft und Energie. Die allgemeine Stimmung bessert sich, der Zustand von Müdigkeit und Unwohlsein verschwindet. Genau aus diesem Grund hilft die schwedische Massage im Vergleich zu anderen Massagearten am effektivsten, um chronische Müdigkeit, Stress, Depressionen und psychosomatische Krankheiten zu bewältigen.

Um einen langfristigen Effekt der schwedischen Massage zu gewährleisten, sind 10-15 Sitzungen mit jeweils zwei in der Woche zu empfehlen. Um die Wirkung zu intensivieren, kann die schwedische Massage in Verbindung mit anderen Anwendungen – z.B. Fango – durchgeführt werden.

Indikationen zur schwedischen Massage

  • Probleme mit der Blutzirkulation
  • Migräne
  • Arthritis
  • Schmerzen und chronisch Muskelanspannung
  • Steifigkeit und Muskelkrämpfe
  • Erkrankungen der Gelenke
  • Traumata, Verstauchengen, Verrenkungen, Knochenbrüche (in der Erholungsphase)
  • Psychisch-somatische Erkrankungen
  • Stress und Depressionen

Welcher Effekt wird mit der schwedischen Massage erzielt?

  • Verbesserung der Blutzirkulation

  • Beschleunigung des Lymphflusses

  • Wiederherstellung der Mobilität und Flexibilität von Gelenken

  • Verbesserung oder komplette Eliminierung des Schmerzsyndroms

  • Wegfall von Muskelanspannung und Normalisierung von Muskeltonus

  • Anregung des Stoffwechsels, Körperentschlackung

  • Beschleunigung der Heilung von Frakturen, Prellungen, Wunden etc.

  • Erleichterung der Asthma- Symptome

  • Allgemeiner Abbau von Stress und Despressionen

  • Verbesserung der Stimmung und das allgemeine Wohlbefinden

  • Stärkung des Nervensystems

  • Langsamer Abbau der chronischen Müdigkeit