EGO Praxis für Physiotherapie und Massage

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30 Min.
29,00 €

Vakuum-Massage mit Schröpfen

Hautstraffung und Fettabbau durch den Einsatz von Saugpumpen und Saugglocken

Bei der Vakuummassage handelt es sich um eine besondere Massagetechnik, die ihren Ursprung in der traditionellen chinesischen Medizin hat. Ausgeführt wird sie mit Hilfe des so genannten Schröpfkopfes und soll dem Körper vor allem beim Ausscheiden von Schlacken helfen. Die Massage wird zum Abbau von Fett, als Lymphdrainage, zur Straffung der Haut und zur Entspannung angewendet. Als Kombination aus Massage und Schröpfen ist diese Therapie sogar bei Cellulitis erfolgreich.

Die Massage bietet gegenüber anderen Massagearten einen großen Vorteil: Sie wirkt weitaus tiefer, als die übliche Massage mit der Haut und kann so auch tiefer liegende Gewebsschichten erreichen. Der Effekt der Vakuummassage ist damit natürlich deutlich größer.

Ursprung der Vakuum-Massage

Die Methode des Schröpfens entstammt der Traditionellen Chinesischen Medizin und fand auch bei den alten Ägyptern und den alten Griechen Verwendung. Dabei benutzte man auch Bambusgefäße und Tierhörner für die Behandlung.

In der heutigen Zeit sind die Schröpfköpfe in der Regel mit Gummisaugvorrichtungen ausgestattet.

Nach Ansicht der Traditionellen Chinesischen Medizin sollen durch das Schröpfen Yin und Yang wieder ins Gleichgewicht gebracht und somit die Harmonie des Organismus wiederhergestellt werden. Daher dienen die Akupunkturpunkte oder Reflexzonen oftmals als Ansatzstellen für die Schröpfköpfe.

Ebenso kommen Verhärtungen oder Unebenheiten des Gewebes als Ansatzpunkte für eine Behandlung in Frage.

Ziel und Zweck der Vakuummassage

Ziel und Zweck des Schröpfens, das zu den ausleitenden Verfahren zählt, ist die Behandlung von Krankheiten durch die Ausleitung von Giftstoffen aus dem menschlichen Körper - unter anderem die Behandlung von Orangenhaut (Cellulite), eine Lymphdrainage sowie der Abbau von Fettpolstern mit Hilfe eines speziellen Saugpumpengerätes.

Die Vakuummassage hat sich als besonders geeignet bei der Behandlung von Muskelverspannungen herausgestellt. Dabei können auch die Verspannungen wunderbar mit dieser Technik behandelt werden, die sehr tief liegen und an die kaum heranzukommen ist. Haut und Gewebe werden durch die Vakuummassage besser durchblutet, sie erscheinen nach der Behandlung frischer, straffer und strahlender. Der Stoffwechsel wird angeregt und damit wird der Abtransport von Schlacken aus dem Gewebe gefördert. Außerdem wird das gesamte Gewebe so besser mit Sauerstoff versorgt, was sich ebenfalls in einem frischeren Aussehen zeigt. Mit der verbesserten Durchblutung und der Anregung des gesamten Stoffwechsels wird erreicht, dass die körpereigenen Abwehrkräfte verstärkt werden. Somit ist der Patient insgesamt gestärkt und kann auf ein besseres Immunsystem bauen. Gestörte Körperfunktionen werden zudem angeregt, sich selbst zu regulieren.

Die Saugpumpen oder Saugglocken gibt es in verschiedenen Größen, sodass sie sich für jede beliebige Körperpartie verwenden lassen. So können sogar kleine Fältchen im Gesicht auf diese Weise behandelt werden. Auch eine Straffung der Brust ist mit einer Saugpumpenmassage möglich.

Anwendung der Vakuummassage

Die Vakuummassage findet Anwendung bei den bereits erwähnten Muskelverspannungen, bei Störungen der Durchblutung oder bei Erkrankungen der Muskulatur. Außerdem kommt sie bei der Behandlung von rheumatischen oder arthritischen Erkrankungen der Gelenke zum Einsatz und wird bei Erkrankungen der Wirbelsäule eingesetzt. Selbst Beschwerden mit den Atemwegen, wie zum Beispiel Asthma, werden mit Hilfe der Vakuummassage behandelt. Gute Erfolge lassen sich auch bei der Behandlung von Kopfschmerzen und Migräne erzielen. Neuralgische Schmerzen können ebenfalls mit der Vakuummassage behandelt werden.

Die Vakuummassage hat sich vor allem

  • bei Verspannungen im Bereich des Rückens
  • in Problembereichen wie Oberschenkel und Po, besonders
  • bei Cellulite

bewährt.

Wirkungsprinzip der Vakuummassage

Bei der Durchführung der Saugpumpenmassage entsteht ein Vakuum (Unterdruck), durch das die Haut eingesaugt wird. Zudem kommt es dadurch zu einer Dehnung der Fettzellen, zu einer verbesserten Durchblutung der massierten Körperstellen sowie zur Straffung des Gewebes. Dadurch können die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert werden, der dann Verspannungen selbst löst.

Durch die Anregung der Durchblutung wird der Fluss der Lymphflüssigkeiten angeregt. Schlacken, die für die Cellulitis verantwortlich sind, können abtransportiert werden. Mit der Vakuum-Massage kann selbst Cellulite 3. Grades, also die schlimmste Erscheinungsform, wirksam bekämpft werden.

Durchführung der Vakuummassage

Der Masseur kann während der Durchführung der Massage die Saugstärke unterschiedlich einstellen und anpassen, was durchaus von Bedeutung ist, da nicht alle Hautstellen mit derselben Intensität behandelt werden können.

Zunächst setzt der Masseur die Saugglocken auf die Körperpartien, die behandelt werden sollen. Die Saugpumpe erzeugt einen Ansaugeffekt, durch den ein Unterdruck entsteht.

Welche Körperstellen behandelt werden, hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen und Beschwerden ab. In der Regel behandelt man:

  • Arme
  • Beine
  • Rücken
  • Bauch
  • Gesäß

Ist die Haut nach der Sitzung leicht gerötet, so ist dies ein Zeichen dafür, dass die Vakuummassage erfolgreich war, denn die Durchblutung soll erheblich gesteigert werden. Zudem wird die Aktivität der Zellen für mehrere Tage angeregt. Wird die Methode regelmäßig angewendet, führt sie zu einer dauerhaften Steigerung des Wohlbefindens, einer verbesserten Hautstruktur und einem verbesserten Fettabbau.

Die Dauer einer Vakuummassage beträgt 30 Minuten. Damit es zu einem nachhaltigen Effekt kommt, müssen jedoch regelmäßige Anwendungen mit Schröpfen stattfinden.

Komplikationen und Gegenanzeigen

Mögliche Komplikationen

  • bläuliche Hautverfärbung
  • Hämatombildung (blauer Fleck)
  • Rötung
  • Schwellung
  • Schmerzen (muskelkaterähnlich)

Kontraindikationen (Gegenanzeigen)

  • Akute lokale Entzündung
  • Beeinträchtigung der Hautsensibilität (Hautempfindlichkeit)
  • Erhöhte Blutungsneigung – z. B. durch Antikoagulantientherapie (Behandlung mit gerinnungshemmenden Medikamenten)
  • Frische Verletzungen, Sonnenbrand
  • Hauterkrankungen – z. B. Psoriasis (Schuppenflechte)
  • Hauttumoren
  • Morbus Sudeck – Dies ist ein komplexes regionales Schmerzsyndrom; neurologisch-orthopädisches Krankheitsbild, das nach Verletzungen der Extremitäten mit Dystrophie und Atrophie (Rückbildung und Funktionsverlust) derselben einhergeht.
  • Phlebitis (Venenentzündung)
  • Thrombose (Gefäßverstopfung durch ein Blutgerinnsel, z. B. in den tiefen Beinvenen)